Walk-ins



Wer oder was ist ein Walk-in?


Ein Walk-in ist eine Seele aus anderen Dimensionen, die unsere Erde nicht durch den natürlichen Ablauf von Geburt, Aufwachsen und Lernen betritt. Sie inkarniert in einen erwachsenen Körper, manchmal auch schon während der Kindheit oder Jugend. Die Seele, die bis dahin in diesem Körper lebte, verlässt ihn dafür, ohne dass er sterben muss.

Klingt bequem, ist es aber nicht. Es kann die Hölle sein, wenn du realisierst, wie du plötzlich in einer Welt aufwachst, die so völlig anders ist als alles, was du gewohnt warst. Vor allem dann, wenn du keine Ahnung hast, was gerade geschehen ist. Du glaubst, immer noch die gleiche Person wie jeden Tag deines bisherigen Lebens zu sein, aber du fühlst dich nicht mehr. Du weißt, irgendetwas hat sich massiv verändert. Alles an dir und um dich herum erscheint dir seltsam und fremd.


Der Körper speichert sämtliche Erfahrungen ab. Was wir erleben, gestaltet den Bauplan unserer Zellen: Erinnerungen, Gewohnheiten, Wissen, Gefühle, körperliche Voraussetzungen. All das ist beim Eintritt des Walk-ins also vorhanden und wird übernommen. Das ist seine Ausgangsbasis. Das ist der Körper, das „Fahrzeug“, mit dem diese Seele plötzlich verschmolzen ist, und über den sie ihren Ausdruck finden muss, der vorher ein ganz anderer war.

Komische Tage, an denen man sich fremd fühlt, hat jeder, meinst du? Stell dir vor, du stehst vor einem Spiegel und man nimmt dir langsam die Bandagen ab, die deinen Kopf vollständig verhüllen. Zum Vorschein kommt ein Gesicht, das du nicht kennst. Du weißt, das bist du, aber du fühlst es nicht. Und du weißt nicht einmal, dass du eine Operation hinter dir hattest. Und warum.
Walk-ins sind keine durchgedrehten Geister, die in einen Menschen hineinfahren, um hier herumspazieren zu können.
Vor der Inkarnation haben zwei Seelen eine Abmachung getroffen. Die eine wird auf natürliche Art geboren, mit Familie und Erziehung in einem bestimmten kulturellen Umfeld. Bis sie an einen Punkt in ihrem Leben kommt, an dem sie aufhören will oder muss. Weil sie ihre karmischen Aufgaben nicht mehr erledigen kann, da sie zu schwer sind, als dass sie sie allein bewältigen könnte. Oder weil ihre Lernaufgaben in einer anderen Welt weitergeführt werden. Die Gründe sind verschieden. Entscheidend ist, dass die Ursprungsseele den Körper nicht durch Tod in der uns bekannten Weise verlässt, sondern ihn einer anderen Seele übergibt.


Das ist der Walk-in, der ab jetzt die Regie übernimmt. Er bekommt diesen Körper und mit ihm auch die gespeicherten Erinnerungen und den Rest der karmischen Herausforderungen. Erst nachdem diese bereinigt sind, können die eigenen Aufgaben begonnen werden. Denn dafür ist ein Walk-in hier:

Er ist eine Seele mit einer besonderen Mission, die nur auf diese Weise erfüllt werden kann.

Die Ursprungsseele bleibt meistens noch eine Weile in der Beobachterposition, bevor sie sich verabschieden kann und ihre eigene Reise fortsetzt, befreit von dem Ballast, der dies verhindert hätte. Sie lernt aus dieser Position heraus und hilft gleichzeitig der Walk-in-Seele, mit den irdischen Bedingungen vertraut zu werden. Denn diese kommt aus einer völlig anderen Ebene und muss sich erst an die Schwingungen einer irdischen Existenz gewöhnen.

Dabei hat sie oft Anpassungsschwierigkeiten und mit Krankheitssymptomen verschiedenster Art zu kämpfen. Aber auch Sprache, Kultur, die familiären Beziehungen, das ganze Leben – all das ist plötzlich vorhanden und die Erinnerungen an gestern und eine andere Welt sind verschwunden, zumindest vorübergehend. Diese Art Amnesie dient als Schutz für den Walk-in. Plötzlich in einen fremden Körper eingesperrt zu sein und zu wissen, was du eigentlich bist und welche Fähigkeiten du gestern noch hattest, von was du für die nächsten Jahre getrennt sein wirst, kann sehr schmerzvoll sein. Und das würde die Arbeit unmöglich machen, ein fremdes Leben weiterzuführen und zum Besten aller Beteiligten zu lösen.

Für den Walk-in beginnt nun die Klärungsarbeit

Sämtliche in den Zellen eingespeicherten Muster, die nicht mit der eigenen Aufgabe zusammenpassen, müssen gelöst werden, vergleichbar einer Renovierung eines alten Hauses. Der neue Besitzer gestaltet alles um, was nicht seinen Vorstellungen oder Bedürfnissen entspricht und wirbelt dabei eine Menge Staub auf. Sämtliche Programmierungen treten wieder deutlich hervor, um sich zu zeigen. Was davon ist wichtig für mich? Welche behindern mich nur und sind eindeutig nicht Teil meiner Erfahrungen? Anfangs identifizierst du dich mit allen Emotionen, so wie bisher. Was du fühlst, bist du auch. Nur gilt das jetzt nicht mehr und das muss erst einmal erkannt werden.
Ein Walk-in während der Klärungsphase ist in einem psychischen Ausnahmezustand.
Nicht schön für die Beteiligten, die nicht wissen, was geschieht und noch weniger schön für den Walk-in selbst, vor allem solange er noch nicht erkannt hat, was mit ihm passiert ist.

Auch aus körperlicher Sicht heraus wäre es sehr hinderlich, beim Eintritt der Seele die kompletten Erinnerungen an die eigene Herkunft zu behalten. Der Schock über den abrupten Dimensionswechsel würde bis in die Zellen hinein wirken und den natürlichen Fluss blockieren. Reinigung des Zellbewusstseins geschieht nicht von einer Sekunde auf die andere, sondern ist ein Prozess, der schrittweise vorangehen muss. Solange die blockierten Emotionen als die eigenen angesehen werden, ist es möglich, sie von innen heraus zu lösen. Nur so können sie befreit werden. Was dabei übrig bleibt, sozusagen als nützliches Abfallprodukt, sind die Erinnerungen. WIE ist es, bestimmte Situationen erlebt zu haben? Sind es die eigenen, bin ich in ihnen verstrickt und sehe sie immer subjektiv. Hat der Walk-in es geschafft, die energetischen Knoten zu lösen und verfügt nunmehr nur über die Information, ohne sie immer und immer wieder leidvoll selbst zu durchleben oder sie völlig von sich wegzuschieben, kann er seine Aufgabe übernehmen und mit genau diesen Informationen anderen Menschen dabei helfen, mit dem eigenen Karma Frieden zu schließen.
Wäre die Seele auf dem natürlichen Wege der Geburt auf die Welt gekommen, hätte sie den gleichen Zyklus wie alle anderen erlebt, nämlich das Hineinwachsen in ein festes Konstrukt aus kulturellen und psychologischen Mustern, mit dem sie sich gänzlich identifiziert und damit dazu beiträgt, diese Matrix am Leben zu halten.
Sicher geschieht ein Erwachen des Bewusstseins bei sehr vielen Menschen, was unsere Gesellschaft verändern wird. Aber immer nur auf der Basis des bisher Bekannten. Um etwas völlig anderes entstehen zu lassen, bedarf es einiger komplett neuer Impulse, die nichts mit dem zu tun haben, was schon vorhanden ist. Für die Aufgabe des Walk-ins wäre das also eher hinderlich für seine Aufgabe, da die Gefahr besteht, zu sehr von den kulturellen Prägungen eingeschränkt zu werden und das Bewusstsein über die eigene Aufgabe zu verlieren.

Neben unserem Tagesbewusstsein gibt es noch viele andere Ebenen, auf denen wir kommunizieren. Nicht immer können wir uns daran erinnern, denn die Informationsflut wäre einfach zu groß. Doch je mehr wir gelernt haben, der inneren Stimme, der Intuition oder dem Bauchgefühl zu vertrauen, desto öfter folgen wir diesen inneren Absprachen. Auf diesen Ebenen kommuniziert eine Seele, die sich für einen Walk-out, also dem Verlassen des Körpers ohne dessen Tod, entschieden hat, mit dem Walk-in, der Seele, die hereinkommt. Sind beide zu diesem Schritt bereit, wird es geschehen. Sonst nicht. Basta. Wann der Zeitpunkt gekommen ist, wird ebenso abgesprochen wie die Art, in der es geschieht.
Das ist der Unterschied zu einer Besetzung, in der keine Vereinbarungen getroffen wurden, sondern eine stärkere Energie sich über die eigene legt und für ihre eigenen Zwecke oder Bedürfnisse missbraucht.
Ein freiwilliger Seelentausch ist eine friedliche Übernahme mit win-win-Situation. Der Walk-out kann einen Teil seines Karmas abgeben und verlässt den Körper, ohne dass Familie und Freunde dessen Tod zu verarbeiten hätten.

Der Walk-in ist auf Grund seines Entwicklungsstandes nicht auf die Zeitspanne der Kindheit und Jugend angewiesen. Er steigt gleich in die Aufgabenstellung des Lösens alter Muster in den Zellen und der karmischen Aufgaben der Ursprungsseele ein. Und das ist mitunter keine Kutschfahrt über sonnige Wiesen, denn die irdischen Programmierungen wirken sehr tief und lösen sich nur langsam aus der Materie beziehungsweise bedürfen eines höheren Energieaufwandes dafür.

Die Seelen des Walk-ins und Walk-outs kennen sich bereits

Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass ich meinen Walk-out schon Jahre vorher begleitet habe. Auf diese Art kannte ich die Rahmenbedingungen und konnte so immer wieder den entsprechenden Impuls setzen, damit sie sich mit bestimmten Themen auseinandersetzt und Wissen ansammelt, auf das ich nun zurückgreifen kann. Auch wenn sie es nicht bewusst merkte, spürte sie doch eine gewisse Verbindung mit etwas „da draußen“, das immer mal wieder vorbeispazierte und ihr Leben ein wenig in die nötigen Bahnen lenkte.


Und auch hier ist es nicht relevant zu wissen, warum etwas geschieht, denn das würde den Prozess nicht nur stören, sondern unter Umständen sogar abbrechen. Wer möchte schon sein Schicksal auf diese Art wissen? Absprachen werden auf Seelenebene getroffen, Erfahrungen hier auf der physischen Ebene gemacht. Wenn es soweit ist, werden wir alle wissen, warum das Leben sich auf genau diese Art gestaltete. Dann sind wir bereit.

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Der Unterschied zwischen Walk-in und Besetzung

- eine Checkliste für den Anfang

Die Walk-in Erfahrung kann von außen leicht mit einer Besetzung verwechselt werden, vor allem von denen, die es nicht betrifft. Ich möchte dazu verhelfen, diese Unklarheiten zu beseitigen und habe eine kleine Checkliste erstellt, die die signifikanten Unterschiede herausstellt.
  1. Ein Walk-in ist eine Abmachung zwischen zwei Seelen basierend auf dem freien Willen. Wenn die vorherige/bereits inkarnierte Seele sich dafür entschließt, ihr Leben weiter zu führen, wird sie auch bleiben und der Walk-in tritt zurück oder sucht einen anderen Weg für seine Aufgabe. Eine Besetzung ist wie das Wort schon sagt eine Besetzung und ruft im Betroffenen eine starke Verzweiflung gegen das ihm fremde Verhalten hervor, dem er sich trotz aller Anstrengungen nicht erwehren kann.
  2. Walk-in und Walk-out stehen bereits vor dem Austausch miteinander in Verbindung. Der Walk-in lernt durch Beobachtung die Lebensumstände des Körpers kennen, in welche Umgebung er inkarniert und welche „Aufgaben“ er anfangs übernehmen wird. Außerdem findet auf Seelenebene eine Kommunikation statt, durch die sich der Walk-out zum Beispiel mit bestimmten Interessen oder Fähigkeiten auseinandersetzt, da sie für den Walk-in später wichtig werden. Spürbar ist das durch eine Art Inspiration und sich zu außergewöhnlichen Gebieten hingezogen zu fühlen. Nach dem Walk-in machen diese Fähigkeiten plötzlich Sinn und können stückweise umgesetzt werden. Bei einer Besetzung verläuft das Verhalten unkontrolliert und mehr aus Impulsen als aus Inspiration heraus.
  3. Ein Aufwachsen durch Kindheit und Erziehung ist für den Walk-in unnötig und eher störend für den späteren „Auftrag“. Besonders deutlich wird das durch das starke Gefühl, keine Verbindung zu der Kindheit zu haben, sich nicht an Erziehungskonzepten zu orientieren und die Erinnerungen an die Kindheit der vorherigen Seele einfach als Erinnerungen einer anderen Person zu empfinden. Allgemein entstehen viele Erinnerungslücken, sofern sie für die jetzige Seele keine Bedeutung haben.
  4. In einen Körper mit einer wesentlich niedrigeren Schwingung, also stärkeren Dichte zu kommen, ist für die höher schwingende Frequenz eines Wesens ein regelrechter physischer Schock. Das verursacht körperliche Schmerzen, Krankheiten und emotionale Störungen. Es dauert einige Zeit und innere Arbeit an sich, die Frequenz des irdischen Körpers mit der eigenen abzustimmen. Eine Besetzung bleibt eine Besetzung und wird trotz aller inneren Arbeit nicht zu einer Erleichterung führen.
  5. Als Walk-in wist du kein Zettelchen an der Kühlschranktür vorfinden, der dir erklärt, was passiert ist. Dein Kopf denkt also, dass du die gleiche Person wie immer bist, aber deine Emotionen beweisen dir, dass etwas/alles total verändert ist. Du kannst keine Verbindung zu den bisherigen Verhaltensweisen, Familienmitgliedern/Freunden/Bekannten herstellen und wirst so gut wie alles in deinem Leben komplett verändern. Andere werden diese Veränderung ebenfalls feststellen und sagen, dass du nicht mehr derselbe bist, teilweise werden sie dich sogar gar nicht mehr erkennen und an dir vorbei laufen. In den meisten Fällen bleibt die Verbindung zu den Kindern jedoch so stark wie vorher, denn die Weiterführung der Sorge/Erziehung um die Kinder war Teil der Abmachung. Bei einer Besetzung werden keine Aufgaben übernommen oder das Leben komplett verändert, es geht um die Auslebung niederer Anhaftungen der Seele, die dafür einen Körper braucht. Die Absicht ist egoistisch basiert und nicht verantwortlich.
  6. Das hängt wie gesagt mit der Abmachung beider Seelen zusammen, und betrifft neben der Erziehung der Kinder auch das Heilen/Ausbalancieren familiärer Konflikte, das Klären karmischer Lektionen bzw. deren Verpflichtungen/Konsequenzen/Umsetzungen in der physischen Ebene und das Auflösen ungesunder Beziehungen, für die die vorige Seele nicht genügend Kraft hatte. Eine Besetzung schert sich nicht um Verpflichtungen und übernimmt sie schon gar nicht. 
  7. Das Klären emotionaler und mentaler Traumen des Walk-outs ist wichtig, damit du in die eigene Kraft hineinkommst und dich schließlich daran erinnerst, wer du bist. Sobald diese Arbeit getan ist (was durchaus ein paar Jahre dauern kann), ist eine starke Erleichterung und ein komplett neues Selbstverständnis verbunden mit einem Freiheitsgefühl zu spüren. Eine Besetzung hat kein Interesse daran, etwas zu klären, sondern nur das eigene auszuleben, auch auf Kosten des „Wirtes“. 
  8. Bist du als Walk-in in deinem neuen Körper angekommen, fühlst du trotz der physischen Beschwerden eine große innere Stärke, kannst sie aber nicht auf den Punkt bringen und auf eine bestimmte Aufgabe fokussieren. In diesem Stadium findet oft ein Angriff dunkler Energien statt, die darauf ausgerichtet sind, die Seele von ihrem Ziel abzulenken, der Erde mit ihrer höheren Schwingung zu helfen. Das findet zum Beispiel dadurch statt, dich mit bestimmten Personen zusammen zu führen, die dich physisch, emotional und geistig so herunterziehen, dass du keine Möglichkeit mehr siehst, deiner Kraft Ausdruck zu geben und stattdessen den Körper wieder verlässt. Meistens ist die innere Stärke aber so intensiv, dass diese Angriffe nach einiger Zeit überwunden und weitere Versuche immer schneller erkannt werden. So gelingt es dir, mit dieser bestimmten Art von Personen sofort abzuschließen und den Kontakt abzubrechen. Wichtig ist dabei nur, auch dein Umfeld zu beobachten, wer mit diesen Personen/Wesenheiten weiterhin in Kontakt steht, worüber weiterhin versucht werden kann, dich über sie zu erreichen.
Auf Grund der großen Verwirrung über das Geschehene finde ich es – aus eigener Erfahrung – enorm wichtig, Unterstützung in dem Prozess zu erhalten. Walk-ins sind keine Last-Minute-Reisenden, die sich aus einer spontanen Laune heraus entschlossen haben, hier mal kurz aufzutauchen. Solange aber diese Dichte hier besteht, ist es nicht einfach, mit dem eigenen Energiefeld hindurchzukommen.

Solltest du Fragen dazu haben, dir nicht sicher sein, ob es dich oder jemanden aus deinem Umfeld betrifft, kannst du mich gerne kontaktieren.

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Warum findet ein Walk-in erst in späteren Jahren statt?

Eigentlich wäre es doch einfach: wer hierher inkarnieren will, wird auch hier geboren. Kriegt seinen eigenen Körper und basta. Aber Walk-ins haben da ihren eigenen Kopf und kommen erst später. Wenn der Körper erwachsen ist, oder zumindest schon einige Jahre hier gelebt hat. Sie schwänzen sozusagen die irdische Kindheit und kommen gleich auf den Punkt. Warum? Es bringt so herrlich alles durcheinander für den Körper und seine bisherige Seele, samt den familiären Beziehungen, sozialen Anbindungen, der Persönlichkeit und was er sich in den Jahren eben so aufgebaut hat. Von einem Tag auf den anderen wird das alles so weggewischt und eine andere Seele hockt sich ins gemachte Nest?

Scheint vielleicht so. Ist aber anders.

Weil erstens und wie schon gesagt beruht dieses Bäumchen-wechsel-dich-Spiel auf einer Abmachung, der beide zugestimmt haben. Wann das stattfindet hängt davon ab, wieviel irdisches du aufnehmen willst, sozialpsychologisch gesehen.

Und zweitens gibt es einen entscheidenden Grund dafür, dass diese Seele NICHT die ersten typischen Erdenjahre hier erlebt: Kindheit, Familie und Schule können einen ordentlich versauen. Das wars dann mit dem Auftrag. Ist nicht nötig, stört nur, kann also gleich übersprungen werden. Machen wir nicht groß rum und steigen gleich ein.

Was ist denn dann der große Unterschied?

Ich werde mich damit wahrscheinlich unbeliebt machen, aber bevor ich hierher kam musste ich unterschreiben, keinen Blödsinn zu erzählen und vor allem nichts zu unterstützen, was im restlichen Universum schon auf dem Flohmarkt verramscht wird. Also: das hier herrschende Familienkonzept ist ein Auslaufmodell. Kaum einer, sind wir ehrlich, kommt da ohne Therapiebedarf heraus. Die Erde ist so eine Art kleines gallisches Dorf, das unbeeindruckt und eisern seine eigene Tradition vor dem Rest der Galaxie bewahrt. In anderen Dimensionen gibt es andere Formen des Zusammenlebens, die mehr auf die Gemeinsamkeiten aller Wesen untereinander setzt.
Sind wir ehrlich, obwohl die Familie als wichtigstes Bindeglied der Gesellschaft angesehen wird, gibt es gerade dadurch so viele Kleinkriege und Unstimmigkeiten, dass einem fühlenden Wesen nur noch schlecht dabei werden kann.

Warum das so ist? Dahinter steckt natürlich ein bestimmtes System

Das Konzept der Familie gibt den Menschen Halt. Sie definieren diese als wichtigstes Bindeglied innerhalb der Gesellschaft und als Ausgangsort für die psychische Stabilität sowie natürlich als Ort der ersten Lernerfahrungen. Über Generationen hinweg werden so die Strukturen weitergegeben, die das Bewusstseinsgitter unserer Welt ausmachen. Alle kommen schon mit einer genetischen Definition auf die Welt, die durch die Erziehung nur noch ihren Feinschliff erhält. Es ist schwer, daraus auszubrechen.

Die größte Komponente des irdischen Kulturlebens ist gleichzeitig auch die größte Hürde: die Familie. Plötzlich begehrst du auf und spielst nicht mehr mit. Es ist mehr als herausfordernd, sich den Erwartungen entgegenzustellen, wenn du Tag für Tag damit konfrontiert wirst, welche Person du eigentlich sein solltest. Wie in einem Theater wird das gleiche Stück täglich wiederholt und du bist immer in ein und derselben Rolle. Es wird erwartet, dass du sie spielst, denn so werden die Abläufe innerhalb der Familie aufrecht gehalten. Und das heißt, es wird ein energetisches Gitter aktiviert, das dir immer und immer wieder übergestülpt wird und dem du dich kaum entziehen kannst ohne Energieverlust.

Die universelle Natur strebt natürlich nach Einheit, auch das ist noch in den menschlichen Genen vorhanden und wurde durch das Matrixprogramm nicht gelöscht. Es wurde überschrieben und modifiziert. Die Angst vor Bindungen, in denen sich jeder in seiner wirklichen Seelentiefe wahrnehmen kann, ist zu groß und sorgt dafür, dass das menschliche Kollektiv nicht wirklich gemeinsam existiert.

Als Ersatz wurde die Familie geschaffen, sie gaukelt einen scheinbar tiefgreifenden Zusammenhalt vor. Ich will nicht sagen, dass innerhalb der einzelnen Familien keine Nähe und Liebe besteht, aber sie ist den gesellschaftlichen Normen unterworfen, die sich im Laufe der Geschichte nur wenig veränderten. Auch wenn die Herrschaft des Familienältesten abgeschafft wurde, gibt es doch unterschwellig immer noch eine Person oder ein „Gesetz“, durch die Regeln aufgestellt werden.

Wie ist es, aus der vorgegebenen Struktur herauszufallen und was bedeutet es an Kraftaufwand, eine Veränderung zu leben?

Hier kommen die Walk-in-Seelen ins Spiel. Sie tragen das in sich, was diese Matrix verändern kann. Sie sind gleichzeitig Lehrer und Schüler. Schüler, da sie erst einmal verstehen müssen, was es heißt, diese Strukturen verinnerlicht zu haben und warum es so wichtig erscheint, ihnen immer und immer wieder zu folgen. Dann aber zu entdecken, wo es bindet und die eigentliche Freiheit verhindert. Erst dann können sie zu Lehrern werden, wenn sie gelernt haben, diese neuronalen Verknüpfungen zu erkennen und von innen heraus aufzulösen.
Eine wirklich tiefe Anbindung geht immer den Weg über die Quelle, aus der alles Leben stammt. Sie ist das Bindeglied der Seelen, die in Millionen und Milliarden verschiedener Welten ihren Ausdruck finden und dennoch als ein Ganzes wirken.
Die Lehre dieser Bindung wurde hier auf der Erde von Anbeginn an in ein religiöses Glaubenssystem verpackt. Indem sich zwei Parteien gegenüberstehen – Mensch und Gott – ist der Mensch davon überzeugt, weniger wert und vor allem machtlos zu sein. Er ist dem Gutdünken eines richtenden und stets übel gelaunten Gottes ausgeliefert, es sei denn, er beachtet die Gesetze und entgeht so Feuerschwert und Verfluchung bis in das vierte und fünfte Glied …

Über die Jahrtausende hinweg konnten so die Programme von Unterdrückung und Gefühls- und Gedankenkontrolle ausgebaut und fest verankert werden. Die Erfahrungen, die die Menschen mit ihren jeweiligen Kirchen machten, waren (und sind) teilweise sehr grausam und haben Traumen im kollektiven Erinnerungsfeld hinterlassen. Die Themen von Angst und Schuld liegen in jedem Einzelnen und wirken sich auf die grundsätzliche Haltung zum Leben aus. Auch die, die nicht mit ihrer Kirche verbunden sind oder sich als Atheisten bezeichnen, tragen in ihren Genen eine Art Selbstzerstörungsprogramm, das ihnen die eigene Kleinheit und ein Schuldgefühl vermittelt.

Ein verbreitetes Konzept zur Heilung der inneren Seelenanteile ist die Arbeit mit dem inneren Kind. Als Walk-in fühlte ich immer nur: Welches Kind? Als Walk-in hast du einfach keine Kindheit im irdischen Kontext. Wenn eine Gesellschaft Kinder verbiegt und verletzt, um sie später zu heilen … Hallo? Da stimmt doch was nicht!

In anderen Welten werden alle Wesen als ein Ausdruck der EINEN Bewusstseinsenergie angesehen, unabhängig davon, ob man 80 cm oder 1,80 m groß ist. Für mich war klar, dass „meine“ Kinder – sie waren damals 7 und 9 – eigenständige Wesen sind, denen man auf gleicher Augenhöhe und mit einem tiefen Respekt vor ihrer eigenen Individualität begegnen muss. Kein „dafür bist du noch zu klein“ oder „mach einfach das, was ich sage, weil ich der Erzieher bin“. Das gehört im Rest des Universums zum Allgemeinwissen. Die Gespräche mit Lehrern, bei denen ich durch dieses Konzept Unverständnis bis Abwehr erregte, sind ein eigenes Kapitel …
Damit Heilung stattfinden kann, müssen diese Strukturen – Familienzwänge, Erziehung, eingeengte Muster, Traditionen, Unterdrückung der freien Entfaltung – abgelegt werden.
Das ist nicht einfach, weil es so tief in den Menschen sitzt. Aber immer mehr merken, dass es so nicht funktioniert und suchen einen Ausweg. Dafür sind wir da. Das Denken zu verändern und zu zeigen, was statt dessen möglich ist.

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Energetische Angriffe auf Walk-ins

Wenn man sich den logistischen Aufwand ansieht, den es bedarf, dass eine Seele den Körper einer anderen übernimmt und mit ihm sämtliche Erfahrungen, diese dann schrittweise auf ihre eigene Seelenstruktur anpasst, und welche Kräfte mit hineinspielen müssen, damit dies alles überhaupt erst möglich wird, OHNE dabei physischen Schaden zu verursachen, dürfte schnell klar sein: diese Seelen sind etwas besonderes. Ohne ein gewisses Maß an Entwicklung kann das nicht geschehen.

Sprich: Walk-ins kommen aus höheren Dimensionen, sie sind rein von niedrigen Schwingungen.

Sieht man auf der anderen Seite, welche Kräfte seit Jahrtausenden auf die Erde einwirken und wie durch Kontrolle und Programmierungen die Menschheit von dem inneren Wissen ihrer Verbindung zur göttlichen Quelle abgeschnitten wird, ist offensichtlich, dass hier ein Interessenskonflikt vorhanden ist.
Um es kurz zu machen: Den negativen Kräften sind Walk-ins mehr als ein Dorn im Auge.
Und so wird alles daran gesetzt, die neu ankommende Seele ihrer eigenen Kraft zu berauben, damit sie sich wieder zurückzieht. Gerade in den ersten Monaten und Jahren, in denen die Speicherungen des Körpers und die Lebensumstände noch stark von der Vorgängerseele geprägt sind, ist es möglich, den Prozess zu stören oder sogar ganz zu unterbrechen.

Die Art der Angriffe findet über andere Personen statt!

Was nicht heißt, dass diese das absichtlich tun, weil sie dich als Walk-in erkannt haben. Menschen, die in ihrer psychischen Struktur labil und angreifbar sind, sind durch negative Kräfte leicht zu manipulieren und zu benutzen. Es gibt aber auch Menschen mit einer sehr starken eigenen Energie, die allerdings überwiegend dem Negativen zugewandt ist, die sehr wohl erkennen, welche lichten Kräfte in einem Walk-in stecken und bewusst so auf ihn einwirken, dass er von seinem Kraftfeld komplett abgeschnitten wird.
Die Seelenqualität, die ein Walk-in mit hereinbringt, ist sehr rein und frei von Vorurteilen und Ängsten. Er ist es gewohnt, in einer friedlichen Welt angstfrei mit den anderen zu kommunizieren. Das Erlebnis der hiesigen Welt ist ein Kulturschock, da sie sehr von Ängsten auf allen Ebenen behaftet ist.
Und dennoch ist es für Walk-ins natürlich, anderen zu vertrauen, für sie da zu sein, sie anzunehmen, wie sie sind. Mehr noch, wenn diese Personen ihnen nahestehen. Auf der anderen Seite müssen sie erkennen, wie sich die Menschen hier verhalten, auf welchen Ebenen manipuliert wird und dass es zum Überleben wichtig ist, seine Abgrenzungen zu haben. Es wird ein Schutzprogramm verlangt, dass die Seele vorher nie nötig hatte.

Viele unbewusste Menschen sind angefüllt mit Energiemustern, die sie schwächen. Verurteilungen, Neid, Angst, Vorurteile, Ärger, um nur ein paar zu nennen, sind ein idealer Nährboden für negative Kräfte, die somit automatisch von ihnen angezogen werden. Als Walk-in, der noch nicht gelernt hat sich abzugrenzen, wirst du in diese Schwingung mit hineingezogen und ähnlich wie bei einem Computervirus wird langsam dein eigenes Programm zersetzt und überschrieben.

Im Einzelnen kann sich dies folgendermaßen zeigen

Du lernst jemanden kennen, zu dem du eine emotionale Beziehung aufbaust. Emotionen sind immer Nummer 1 für Manipulationsversuche! Anfangs ist natürlich noch Harmonie, Gemeinsamkeiten und der Wunsch, füreinander da zu sein. Letzteren Part übernimmt dabei jedoch in einem besonders hohen Maß der Walk-in, weil es in seiner Natur liegt. Langsam schleichen sich seitens des Partners bestimmte Verhaltensmuster ein, die sich gegen dich wenden.
  • Kritik: Das, was anfangs völlig in Ordnung war, ist auf einmal ein immer öfter wiederkehrendes Angriffsthema. Äußerlichkeiten, der Geschmack, Gesten, Worte, angebliche Schwächen, etc. werden ständig kritisiert. Gerade was die eigenen Vorlieben betrifft, die vom Körper ja quasi übernommen wurden und noch einer „Prüfung“ unterzogen wurden, ist es so leicht möglich, Unsicherheiten zu erzeugen und das Gefühl, falsch zu sein.
  • Herabsetzung: Plötzlich schlägt das anfängliche Interesse in lustige Sprüche um, die schon bald die Grenzen des guten Geschmacks überschritten haben. Deine Eigenheiten (die oft auf einer Art Unschuldigkeit der Seele beruhen: schnelle Bereitschaft zu helfen, glauben, was gesagt wird, Begeisterungsfähigkeit, Offenheit …) werden belächelt, sich darüber lustig gemacht oder regelrecht beleidigt. Hervorstechende Eigenschaften wie schnelle Auffassungsgabe und tiefe Einsichten werden ebenfalls absichtlich versucht zu übersehen oder schlecht zu reden.
  • Finanziell-materieller Crash: Von allen Walk-ins, die ich kennengelernt habe, war das gleiche zu hören. Alles, was sie materiell besaßen, haben sie durch verschiedene Umstände verloren. Zum einen wussten sie, dass sie sich davon trennen "müssen", zum anderen wurde ihnen manches auch regelrecht entzogen. Oft sind es eben gerade die Partner, die dich auf diesem Gebiet komplett ausziehen. Aus einer natürlichen Großzügigkeit heraus gibst du gerne und übersiehst leider anfangs zu spät, wann die Waagschale kippt und „Ausnutzung!“ aufleuchtet.
  • Energie-Vampire: Jeder kennt den Ausdruck von den Motten, die das Licht anzieht. Wir sind Licht. Unsere hohe Energie zieht automatisch Wesen an, die sich von diesem Licht ernähren wollen, da sie es selbst nicht in sich tragen. Entweder stehst du in direktem Kontakt mit ihnen oder im indirekten. Das heißt über Personen, die dir nahestehen, wird ein schädigender Einfluss ausgeübt, der dich maßgeblich betrifft. Sie sind verbunden mit anderen, die über dich urteilen, dir neidisch sind, negative Sachen über dich erzählen und auch wenn du das nicht erfährst, fühlst du, wie etwas an dir zieht und dich schwächt. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass die dir nahestehende Person diese Kritik unbewusst weitergibt und sich von dir distanziert. Das ist natürlich schmerzhaft, wenn du siehst, wie diese einst enge Bindung verloren geht und du mit Angst durch Ablehnung und Herabsetzung konfrontiert wirst. Solange du nicht gelernt hast, dich von diesen Menschen zu distanzieren, kommt diese niedrige Schwingung in dein Feld und verhindert dein eigenes Bewusstwerden und Wachsen.

Walk-ins müssen erkennen, dass es für sie LEBENSWICHTIG ist, auf Abstand zu gehen!

Es kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Seele sich wieder zurückzieht, da sie keine Möglichkeiten hat, ihre Aufgabe zu erfüllen. Bevor sie ein Leben übernimmt, das ihr nicht entspricht, wird sie die Wahl treffen, alles abzubrechen und zurückzukehren.

Es ist wichtig zu wissen, auf welche Art versucht wird, die Walk-in Seele davon abzuhalten, ihre Kraft zu entfalten. In dem Moment jedoch, wo dir bewusst wird, dass du einfach ein hohes Wesen bist, werden sämtliche Angriffe im Sand verlaufen und stattdessen kommen die Menschen in dein Feld, die dich tatsächlich so sehen, wie du bist und die dich mit ihrer positiven Ausstrahlung und ihrem reinen Herzen unterstützen.

Kommentare

  1. Hallo du,
    insbesondere was du über Familien schriebst, sehe ich genauso. Mich hat immer schon genervt, wie dieses Netz (konstrukt) hochgejubelt wird, obwohl fast alle darunter leiden. Ich kann nicht verstehen wie man sich regelmäßig auch im Erwachsenenalter noch mit Mutti u. Vati trifft, obwohl man danach fix u. foxi ist. Es gibt in jeder Fam. eine ganz eigene Sprache, diese scheint das Netz zu festigen. Aber was mir seit langem am meisten wehtut ist, wenn ich auf dem Spielplatz sehe wie Mütter "ihre" eigenen Kinder liebevoll angucken (im besten Fall) u. dann ein anders dazu kommt u. die Mutter guckt es völlig ausdruckslos an, so als sei es ein Fremdkörper. Ich dachte zuvor, eine Mutter ist IMMER eine Mutter, allen Kindern gegenüber denen sie begegnet.
    In Familien gibt es IMMER NOCH eine Art Eigentumsrecht, unbewußt, das erkannte ich als ich mal das Wort auf Wiki eingab. Ich habe den Kontakt zu "meiner" Fam. auf ein Minimum reduziert u. später auf Null gestellt. Seither gehts mir besser, was nicht heißt, daß ich sie alle nicht trotzdem lieben kann, aber jeder MUß seinen Weg gehn, um die Eierschale die viele immer noch mit 60 umgibt, zum Platzen zu bringen.
    Dein Artikel ist der 1. seit langem, den ich mal wieder vollständig u. mit Interesse gelesen habe, danke!

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    1. Hallo, ich schätze mal, mit dieser Einstellung stehst du wahrscheinlich im Umkreis recht allein da. Die Programmierung sitzt zu tief. Aber du hast recht, es ist nicht gesund! Und ich gratuliere dir dazu, dass du es erkannt und vor allem auch gehandelt hast! Über die Programmierungen in der Kindheit habe ich mal ein Buch geschrieben (noch bevor ich wusste, dass ich ein Walk-in bin). Vielleicht hilft es dir, gibt es als Ebook bei amazon: "Erziehung ist heilbar", Sybille Johann

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    2. Der Buchtitel ist schon mal genial u. gibt ne Menge Auskunft vorab, die dazu einlädt, einen neuen Blickwinkel einzunehmen, super.
      Was in der Info bei weltbild zum Buch steht, ist genau der Grund, warum ich schon sehr früh beschloß, KEINE Kinder in die Welt zu saetzen, keine Familie zu gründen! Ich wußte, ich würds nicht besser machen, das Staffelholz womöglich weitergeben. Und ich wußte: Ich wills auflösen in diesem Leben. Bin dabei :-)
      Alles Liebe dir <3 , Leanie

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    3. Ich bedanke mich für den ausführlichen Blogartikel, der endlich den Knoten in mir zu lösen scheint. Ich befand mich vor 10 Jahren in einer ausweglosen Situation, aus der ich normalerweise nicht mehr hätte aufwachen können. Doch das Wunder geschah und ich war wieder da.
      Seitdem steht mein Leben Kopf, der Abschied von der kompletten Familie und der Auflösung des ganzen Freundeskreises liess mich fast verrückt werden. Die neu erwachte Spiritualität, die ich seitdem fast exzessiv lebe und die neu hinzugekommenen oder wohl eher mitgebrachten Talente kamen aus dem Nichts. Seit 10 Jahren frage ich mich mittlerweile, was mit mir passiert ist, da ich vorher ein komplett anderer Mensch war und irrtümlicherweise immer dachte, ich müsste dahin zurück, weil mir alles Neue Angst machte. Seitdem bin ich am täglichen Transformieren von Ängsten etc.
      Meine Mission oder Aufgabe ist mir allerdings noch nicht ganz klar, ausser, dass ich hier bin um zu helfen…
      Diese Erkenntnis des „Walk in“ muss sich erst mal setzen und ich freue mich endlich einen Anhaltspunkt für meine heftige Wandlung gefunden zu haben!!! Vielen Dank!!!

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    4. Hallo Dirk, und ein großes WOW! Das klingt ganz genau so, wie es mir passiert ist. Endlich den Hinweis zu finden, dass es da etwas gibt, von dem man noch nichts gehört hat, das aber ALLES erklärt, ist einfach grandios! Den Transformationsprozess muss man durchgehen, er ist wahrlich nicht einfach. Ein erster und der wichtigste Hinweis ist wirklich, es aus einer Beobachterperspektive zu sehen, was da abläuft an emotionalen und mentalen Mustern, und zu fühlen, was wirklich zu dir gehört oder bzw. was stattdessen jetzt da ist. Wenn du das erledigt hast, wirst du immer mehr erkennen, was deine "Mission" ist und dann gibt es kein Halten mehr :D
      Willkommen auf der Erde!

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