Multiverselles

Wie du deine Vergangenheit endgültig auf den Mond schießen kannst


Nichts hebt die Stimmung mehr an als ein Teller heiße Kartoffelsuppe und das Gefühl, seine Vergangenheit endlich hinter sich gelassen zu haben. Um bei letzterem erfolgreich zu sein gibt es 865 Techniken, die darauf abzielen, sie zu vergessen, in das richtige Licht zu rücken, ihr zu vergeben und sie vor allem endgültig auf den Mond zu schießen. Aber wie viele davon wirken tatsächlich? Und vor allem, warum klappt es oft NICHT?

Ich sag‘s dir: Weil wir uns austricksen.

Woraus besteht diese Vergangenheit eigentlich? Aus Erfahrungen, die in der Kindheit liegen? Ungünstigen Umständen der letzten Jahre? Eine Kette unglücklicher Verknüpfungen über verschiedene Leben hinweg? Wer weiß das schon … Wenn es einen Urknall gab, was verdammt noch mal war davor?

Viele Methoden beruhen einfach darauf, zu lernen anders zu denken. Viel Erfolg! Dann wird versucht, sein Gehirn auszutricksen, indem gar nicht mehr hingedacht und stattdessen zwangsweise die Aufmerksamkeit auf etwas Schönes gerichtet wird, das gerade vorhanden ist. Das Gehirn dann so: „Oh, aber schau mal wie schön diese Wiese ist!“ Und das Gefühl setzt beleidigt dagegen: „Ja klar. Ist schön. Aber du weißt schon, dass es mir trotzdem beschissen geht?“

Sich selbst verarschen klappte noch nie auf Dauer.

Und früher oder später beißt es wieder zu. Die Emotionen, die dich mit Angst überwältigen, dass es immer noch so ist, dass du dich wieder aufgeregt hast, dass eine leise, aber deutliche Frustration durchblitzt und die Wiese gar nicht grün genug sein kann, dem wiederkehrenden Triggern nicht schon wieder ausgesetzt zu sein.

Oft ist das aber die einzige Möglichkeit, die die Seele hat, zu dir durchzudringen. Sie weiß genau, dass du da drin im Zimmer hockst und du nur nicht aufstehen willst, um die Tür zu öffnen. Dann klopft sie lauter und lauter und irgendwann ist sie so angepisst, dass sie die Tür eintritt.

Zum Glück ist es aber so, dass in keinem Moment alles so geblieben ist, wie es mal war. Du veränderst dich ständig, weil es das Gesetz des Universums ist, dass alles in Bewegung ist, wächst und mit immer mehr Informationen versorgt wird. Die Geschichte, die du erlebt hast, erhält automatisch eine neue Wertung, je weiter du dich deinem multidimensionalen Selbst annäherst. Das hat nichts damit zu tun, dass Zeit alle Wunden heilt und wenn nur genug Gras über die Sache gewachsen ist, juckt es dich nicht mehr. Zeit hat damit nichts zu tun! Denken auch nicht, es sei denn, du denkst mit dem göttlichen Bewusstsein.

Wie das geht? Solange das Gehirn programmiert ist von einer linearen Abfolge von Ereignissen, die auf das jeweils Vorhergegangene aufbaut, wird als Grundschwingung immer das Vorherige bestehen bleiben. Ein altes Haus bleibt ein altes Haus, auch wenn du noch so viel Farbe draufschmierst. Kann durchaus hübsch sein, wenn das Mauerwerk nicht modrig ist. Wenn allerdings der Schimmelpilz durchbricht, ist eine Grundsanierung fällig und möglicherweise musst du diese Wand einfach einreißen.
Das göttliche Bewusstsein ist die Erkenntnis, dass dein Mauerwerk von Haus aus nicht modrig ist (wir sind ein Teil der Quelle). Versuche, dein Denken zu ändern (z.B. indem du auf negative Geschichten gar nicht mehr eingehst) sind die Angebote von Firmen, die ganz tolle Farben und Techniken haben, aber sich nicht um die Grundsubstanz kümmern. Dringt der feuchte Fleck nach einer Weile wieder durch, sagt dir deine Seele, dass sie auf die Farbe nicht reinfällt und du dich stattdessen mal darum kümmern sollst, das Mauerwerk trocken zu legen.

Schritt 1:

So lange du getriggert wirst, ist das Thema noch nicht vom Tisch. Wenn es richtig triggert und du die ganze Palette widerlicher Angstmechanismen serviert kriegst, hast du die Möglichkeit zu erkennen, was es genau ist..

Schritt 2:

Scheiß drauf, wo es herkommt. Es bleiben Vermutungen. Natürlich fallen dir ein paar Ursachen ein, aber sie müssen nicht zwangsläufig die eigentlich Wurzel oder der große Zusammenhang sein. Es ist einfach, wie es ist. Und das fasst du in einen einfachen Satz, z.B. „Ich habe das Gefühl, nichts dagegen tun zu können.“ Oha, Ohnmachts-Thema! Bingo!

Schritt 3:

Wenn es sich nicht gut für dich anfühlt, gehört es nicht zu deinem Bauplan! Du weißt genau, dass du dich in einem weißen Rock nicht wohlfühlst, obwohl dir zehn Leute sagen, das sähe ganz toll aus. Für sie vielleicht wirklich, aber du weißt, das bist du nicht. Dann zieh ihn nicht an!

Schritt 4:

Triff eine Entscheidung. Du willst dich nicht mehr wertlos fühlen? Niemand im großen Universum hat das Recht dazu zu entscheiden, dass du als wertloses Häufchen Elend herumkriechen musst. Und deine Seele hatte das schon gar nicht vor. Was bisher lief war eine falsche Zeitlinie, die durch eine Programmierung so in dich implementiert wurde, dass du sie für real gehalten hast. Zu sehen, dass deine Seele was besseres (und richtigeres! (Gibt‘s das Wort so?) ) für deine irdische Erfahrung vorgesehen hatte, hebt dich auf die richtige Zeitlinie. Mit Erfahrungen, die dir zeigen, dass du es drauf hast.

Schritt 5:

Iss einen Teller Kartoffelsuppe.

Und um ein für alle mal damit aufzuräumen: Der Mensch lernt nicht nur durch Schmerz!

Auch so ein Bullshit-Programm, was ja auch prima funktioniert hat, aber wirf das endlich aus dem Haus! „Ja, aber ich hab das wirklich so erfahren ...“ - Wenn du das sagst, weißt du - aufpassen! - dass dein Denken von der Gesellschaft gründlich versaut wurde.
Was da gewirkt hat, dass du nach einer schmerzlichen Erfahrung etwas verändern konntest, war die seelische Erkenntnis, im falschen Zug eingestiegen zu sein und mit einer klaren inneren Ausrichtung die energetische Ebene gewechselt hast. Das war dein göttliches Bewusstsein, nicht der Schmerz.
Glaub mir. Ich glaub an dich.


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Bitten ans Universum und die Suche nach dem richtigen Formular


Wenn es darum geht, um etwas zu bitten, steht das menschliche Gehirn vor einer riesigen Übersichtstafel an verschiedenen Wegen, die zum Ziel führen. Auf welche Art kommt es nun am schnellsten, unauffälligsten, bequemsten oder erfolgversprechendsten zu seinem Wunschort? Nachdem es seinen Standort ausfindig gemacht hat, rotiert es um die Frage nach dem großen WIE. Am einfachsten wäre die Hauptstraße, wie sie die meisten nehmen, könnte aber Stau geben. Oder doch die Pirsch über den Feldweg, der eine große Abkürzung ist, aber möglicherweise den Gartenbesitzer aufschreckt, der dort seiner Ruhe fröhnt? Fragen über Fragen ...

Wen muss ich im großen Universumskonzern ansprechen, wenn ich mehr Geld, Gesundheit oder Freiheit in meinem Leben haben möchte? Den Sachbearbeiter (meine Geistführer - sind eh für mich zuständig und hängen immer bei mir ab), die Abteilungsleiter (Engel - können sicher mehr, aber sind wahrscheinlich mit wichtigen Sachen beschäftigt), die Geschäftsetage (aufgestiegene Meister - bin ich überhaupt befugt, sie in ihren heiligen Räumen aufzuscheuchen?) oder gleich den Big Boss (puh, gleich zum Chef, das ist doch echt gewagt)?


Und wie formuliere ich das bloß? Nur nicht unverschämt auftreten, die Worte „bitte“ und „liebe/r/s“ müssen unbedingt rein, weil hallo, ich will schließlich was! Das muss sicher erstmal durch alle Abteilungen gehen und auf meine Wertigkeit hin geprüft werden, ob es gerechtfertigt ist, mit meinem Leben unzufrieden zu sein und um eine Beförderung zu bitten. Vielleicht warte ich auch lieber ab, was die nächsten Verhandlungen (Frequenzanhebungen oder gar das – Trommelwirbel – EVENT) von allein für Neuerungen herausbringen. Vielleicht bin ich automatisch dabei, das wäre am besten.

Bullshit.

Die Kräfte, die den ganzen Laden am Laufen halten, sind keine Versammlung neurotischer Wesenheiten, die sich persönlich angegriffen fühlen, wenn du mit ihnen redest. Glaubt mir, „sie“ sind völlig relaxt und durchschauen deine Absichten sowieso so schnell wie der einigermaßen wache Leser die neueste Bild-Schlagzeile. Du kannst also noch so ausführlich und lieb und vorsichtig um eine Verbesserung deiner finanziellen Mittel bitten, die „Quelle“ denkt sofort: „Laber nicht rum, ich seh dir eh an, wo dein Problem liegt! WAS willst du?“

Da ist sie, die Mutter, deren Sohnemann mit selbstgepflückten Blumen wie ein Engelchen vor ihr steht und sie sofort die Augenbraue hochzieht und sagt „du hast was ausgefressen!“.  

Um zu verstehen, welche Kräfte da wirken, muss das ganze Bild der himmlischen Heerscharen und Wolkenschweber gründlich überarbeitet werden.


Die ganze Wirkungsweise beruht darauf, dass auf verschiedenen Frequenzen gesendet und manifestiert wird. Du stehst am Radio und stellst deinen Sender auf das gewünschte Programm. Du kannst die entsprechende Frequenz per Knopf schrittweise suchen, was in der Zwischenzeit Knistern und falsche Sender hervorbringt. Das ist das umständliche Bitten und Formulieren und Ausprobieren, was dir jetzt passend erscheint. Oder du hast schon die gewünschten Programme eingespeichert und drückst einfach nur zack auf den Senderknopf 1, 2 oder 3. Sofort klare Sendung. Geld, Gesundheit, Liebe.

Natürlich ist das kein Aufruf zur Unfreundlichkeit (Hey, ich will mehr Geld!), aber macht es doch nicht so kompliziert und verwässert die eigentliche Absicht mit der Suche nach dem richtigen Winkel, in dem der Rücken vor der großen Heiligkeit gebeugt werden muss! Um ein klares Ergebnis zu erhalten, braucht es klare Entscheidungen. Wenn du beim Bäcker bist, ist es äußerst hilfreich, genau zu sagen, was du möchtest. „4 Joggingbrötchen und 2 Buttercroissants!“ Und ich garantiere dir, dass die Olivenstange nicht beleidigt ist, weil du sie übergehst.

Der Fluss der Energien, die in dein Leben kommen, ist ein einfacher Austausch von Angebot und Nachfrage


Bestellst du regelmäßig deine 2 Buttercroissants, werden sie auch da sein. Werden mehr Buttercroissants bestellt, sorgt der Bäcker dafür, dass sie auch vorrätig sind. Aber der Mensch eiert herum, will einen Tag dieses, den nächsten das, ist sich zwischendurch unsicher, was ihm schmeckt, traut sich nicht zu fragen und der Bäcker verdreht nur noch die Augen und schiebt genervt eine Probiertüte über den Tresen, in dem garantiert eine Sesamstange drin ist, die du auf den Tod nicht ausstehen kannst. Und es interessiert ihn auch nicht, welche Ausreden und Erklärungen du hast. „Ja, eigentlich mag ich diese hellen Labberbrötchen ja nicht, aber wenn Tante Trude ihren regelmäßigen Mittwochsbesuch antritt, will sie genau die.“ Er wird nicht mit dir darüber diskutieren, dass ihr beide der Meinung seid, helles Mehl sei nicht gut für die Verdauung und wie Tante Trude davon überzeugt werden könnte.

Wer sich mit Gedanken an Mangel und Verderbnis beschäftigt, weil er glaubt, damit die schlafende Masse aufzuwecken, steht sprichwörtlich am Tresen und sagt „Eine Tüte Mangel und Verderbnis bitte!“. Gerne doch, macht 8,40 €.

Draußen beklagst du dich darüber, wieder keine knusprigen Brötchen bekommen zu haben und der Bäcker schaut dir versonnen geduldig nach, schüttelt den Kopf und schreibt auf das Aushangschild:

Bestelle weise, wir liefern exakt, was du willst

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Wir sind hier um zu lernen! - Stop it!

Nach dem menschlichen Verständnis ist Lernen ein Prozess, in dem Neues erfahren wird, das vorher noch nicht bekannt war. Kinder lernen laufen, sprechen, verstehen und auf die Umwelt zu reagieren. Auch als Erwachsener werden neue Fähigkeiten gelernt, Sprachen, bestimmte Abläufe, die z. B. im Beruf nötig sind, oder Informationen, die zu einem Wissensgebiet gehören.

Und als Mensch inkarniert man sowieso, um Erfahrungen zu machen und wieder zu lernen. Aber welche? Fehler zu vermeiden? Wie man sich selbst liebt? Mit Gefühlen umzugehen? Ein friedlicher Mensch zu werden?

Wenn man zu Grunde legt, wie viele Leben jeder schon hatte oder in parallelen Realitäten gleichzeitig erfährt, stellt sich doch die Frage: Was muss ich denn noch kapieren? Reicht es nicht schon aus, in 375 verschiedenen Inkarnationen gefühlt, gelacht, gelitten, geliebt und eins auf die Nüsse gekriegt zu haben? Wann habe ich denn endlich das Klassenziel erreicht und habe ausgelernt, um in den Kreis der aufgestiegenen Seelen aufgenommen zu werden und meinen Liegestuhl in der allumfassenden Glückseligkeit aufzuklappen?

Solange hier auf der Erde DIESES Verständnis von Lernen herrscht, wird es noch ein paar Äonen dauern. Dann drehst du noch ein paar Runden. Sind wir ehrlich, es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Leid und Liebe zu erfahren, unendliche Variationen, sich auf dem Lebensweg abzuschuften, Karma auf- und wieder abzubauen, aufzusteigen und was weiß ich nicht noch alles.

Wo liegt der Denkfehler?

Das Lernverständnis dieser Art beruht darauf zu glauben, etwas noch nicht zu können. Dann lerne ich, komme weiter, weiß wieder nichts, lerne noch einmal, komme wieder ein Stückchen weiter und fange erneut von vorne an.

So hört das nie auf. Garantiert.

Und hält jeden Einzelnen gefangen im Glauben, irgendwo unten auf den Stufen der Ahnungslosigkeit zu verweilen.

Klingt irgendwie anstrengend. Ist es auch.
Das Verständnis von Lernen ist in sich schlichtweg falsch. Es reitet auf einem linearen Ablauf herum von nichts wissen über lernen bis hin zum großen Aha.

Heißt das, wir hätten es nicht nötig zu lernen, weil wir alles schon wissen? Naja, manche glauben das tatsächlich. Wir kennen diese Typen und sie zählen nicht zu den beliebtesten im Freundeskreis, weil sie bei jedem inspirierenden Gespräch den Korinthenkacker heraushängen und dich korrigieren oder dir gleich mal sagen, dass sie das ja alles schon wissen. Bei näherem Hinhören stellt sich allerdings heraus, dass sie nur eine festgemauerte Sichtweise vertreten und alles andere als irrelevant herausfiltern.

Der kürzeste Weg in die geistige Sackgasse führt über die Aussage „kenne ich schon“.

Also, wie ist das jetzt mit dem Lernen?

Da nehmen wir jetzt zuerst einmal einen großen Radiergummi und entfernen das Bild von den Stufen oder der Linie, auf der wir uns glauben fortzubewegen. Und jetzt malen wir einen Punkt in die Mitte. Das bist du. Mit ein wenig Abstand malen wir nun einen Kreis darum herum. Das ist dein Horizont. Deine Fähigkeiten, die zur Verfügung stehenden Informationen, dein mentales und emotionales Verhalten.

Um noch einmal auf das Beispiel des Kindes, das laufen und sprechen lernt, zurückzukommen: Ist es etwas total fremdes? Müssen wir Kindern erklären, wie sie es auf die Reihe kriegen? Nein. Irgendwie scheint es von allein zu funktionieren und plötzlich klappt es mit den ersten Schritten. Die Anlage zum laufen ist nämlich bereits vorhanden, und sobald die entsprechenden Nerven miteinander verknüpft sind (nagelt mich jetzt nur nicht auf eine wasserdichte neurobiologische Erklärung fest, wir halten es einfach mal simpel), läuft das Wutzelchen drauf los.

Das ist im Prinzip die auf den kleinsten Nenner reduzierte Erklärung:

Sobald die Bedingungen einen bestimmten Reifegrad erreicht haben, verknüpfen sich die nötigen Daten von allein miteinander und los geht‘s.

Erster Kreis erreicht. Weitere Fähigkeiten und Erfahrungen koppeln weitere Daten zusammen, führen zu Reaktionen, die plötzlich wie aus dem Nichts auftauchen – nächster Kreis erreicht. Und so weiter.

Zu dem Punkt in der Mitte können wir unendlich viele Kreise außen herum zeichnen, die einen erweiterten Horizont darstellen, der nichts mit den Linien oder den Stufen gemein hat. Wenn ein Stein ins Wasser fällt, haben wir das gleiche Bild. Die Fähigkeit, den äußersten Kreis auf der Oberfläche entstehen zu lassen, ist bereits in der Aktion „Stein fällt ins Wasser“ gegeben. Wir als Seele fallen sozusagen auf die Oberfläche der jeweiligen Inkarnationskoordinaten und haben bereits die Anlage für alle Kreise in uns, die sich durch unsere Präsenz zeigen werden.

Derjenige, der behauptet, schon alles zu wissen, hat zwar ir-gend-wo recht (weil alle Anlagen wie gesagt da), nur zieht er den äußeren Kreis vor den kleineren vorher. Und das ist nicht der naturgegebene Ablauf, siehe Stein, der in‘s Wasser fällt.

Also doch Lernen von hier nach da?

Solange wir glauben, uns etwas mühselig erarbeiten zu müssen, was wir noch nicht haben, sehen wir nicht, dass die Anlagen bereits dazu da sind. Dann limitieren wir uns und steigen voll darauf ein, immer und immer wieder neue Erfahrungen machen zu müssen, noch 93 mal zu inkarnieren, nur um sicher zu gehen, dass wir den gleichen Fehler jetzt auf 682 verschiedene Varianten ausgetestet haben und vielleicht endlich kapieren, dass Selbstliebe eine gute Idee ist, sich Energievampire vom Leib zu halten.

Es geht einfach darum zu verstehen, dass die Seele alle Fähigkeiten hat, sich innerhalb der Verkehrsregeln der göttlichen Ordnung zu bewegen. Sobald die gemachten Erfahrungen einen gewissen Reifegrad erreicht haben, wird automatisch auf vorhandene Daten zurückgegriffen, neue Verbindungen geschaltet und wupps bist du wieder ein Stück näher an dir.

Lernen ist also ein Erweiterungsprozess, bei dem schon vorhandene Punkte miteinander in Verbindung gesetzt werden. Und das bewegt sich nicht von hier nach da, sondern gleichzeitig in alle Richtungen, nämlich – und jetzt kommt mein Lieblingswort – multidimensional. Kabumm.
Es geht schlicht und einfach darum, sich der Kreise um sich herum BEWUSST zu werden. Von daher: nicht lernen, sondern sich bewusst werden.

Zu physikalisch? Dann hier ein alltägliches Beispiel, um das Ganze ein wenig aufzuweichen.


Jahrelang hast du immer wieder die gleiche Erfahrung gemacht, dass dich dir nahestehende Menschen über den Tisch gezogen haben. Am Ende musstest du sehen, dass man mit deinem Vertrauen gespielt und dich belogen hat. Plötzlich dämmert es dir und du beschließt, in Zukunft genauer hinzusehen und zu unterscheiden, was jemand sagt und was er in Wirklichkeit tut. Und wo du in diesem Spiel stehst.

Nirgendwo steht geschrieben, dass diese Erfahrungen 20 oder 50 oder 100 mal durchlebt werden müssen. Aber nun hast du einen gewissen Reifegrad erreicht und entscheidest anders. Du hast dein Bewusstsein erweitert. Ab diesem Moment stehen dir die Informationen zur Verfügung, unterscheiden zu lernen. Du hättest auch schon vor Jahren die Handbremse ziehen können. Nur haben dich der Glaube, machtlos zu sein oder immer mehr Vertrauen hineingeben zu müssen, davon abgehalten, auf deine eigenen Möglichkeiten zurückzugreifen. Nun ändert sich dein Verhalten, und in der Folge auch die Reaktionen. Auf Grund der neuen Bewusstheit eröffnen sich weiterhin neue Gelegenheiten. Du bist nicht mehr von Menschen umgeben, die sich hinter deinem Rücken eigene Vorteile verschaffen oder die sich aus deiner Gutgläubigkeit einen Spaß machen.

Allgemein heißt es dann immer „ich habe daraus gelernt“. Nein, du hast dein Sichtfeld erweitert und das integriert, was vorher genauso schon da war.

Und sobald dieses Prinzip verstanden ist, kannst du auf alle verfügbaren Informationen zugreifen, die zu jeder Zeit schon vorhanden waren und sind. Es ist nicht nötig, noch einen Sack voll negativer Erfahrungen zu machen, um den nächsten Aha-Moment zu haben. Dann ist es möglich, neben der zu großen Vertrauensseligkeit deine anderen Glaubenssysteme zu durchkämmen und sie ebenfalls mit den bereits vorhandenen Anlagen, Möglichkeiten und Daten zu verbinden.

So erweiterst du deine göttliche Präsenz, die schon immer da war.

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Die Zukunft vorhersagen - geht das überhaupt?

Wir lieben Vorhersagen. Bei denen über das Wetter sind wir uns allerdings einig, dass sie eh nicht stimmen und alles ganz anders kommt. Bei unserer Zukunft sind wir da schon leichtgläubiger und halten die Hoffnung aufrecht wie einen Besenstiel.

Um dieser Hoffnung Rechnung zu tragen ist das Angebot an Zukunftsdeutungen üppig wie ein Stück Käsesahne. Ob die Karten, die Glaskugel, die Engel oder die Bahn der Sterne befragt werden, jedem Suchenden wird geholfen. Oft genug profitieren davon allerdings nur die, die diese Dienste anbieten. Hier greift der Nachfrage-Angebot-Kreislauf, und der zielt vor allem auf eins: Die Urangst vor der Unsicherheit. Was kommt auf mich zu? Worauf kann ich mich freuen? Was wird sich endlich ändern? Wann hört das endlich auf? Stimmt das, was ich jetzt habe oder sitze ich auf einem Berg von Lügen?

Keiner steht gerne nachts im Wald und hört hinter sich etwas knacken. Das Säbelzahntiger-Gen ist fest im Menschen verankert und verleitet ihn zu allen möglichen Versuchen, sich abzusichern, auf dass er nicht gefressen werde.

Zu den individuellen Fragen über das Morgen kommt auch noch die kollektive Entwicklung hinzu, die vielen den Schweiß auf die Stirn treibt. Wo soll das alles noch hinführen, wo ist die Rettung, wer reißt das Ruder herum oder treiben wir alle endgültig auf den Wasserfall zu und alles ist zu spät? Und schon sind die Prophezeiungen alter Schriften und bekannter Hellseher der Geschichte hervorgeholt, die schon damals wussten, wie unsere Zukunft aussehen und was uns alles nicht erspart bleiben wird. Und so manches Detail scheint inzwischen bittere Realität geworden zu sein.Ich werde sie hier nicht aufzählen und auseinandernehmen, ob und wo sie nun übereinstimmen und wann der große angekündigte Paukenschlag zu erwarten ist.

Ich halte nichts von Vorhersagen. Sie sind absolut. Und im Universum ist nichts absolut. Nichts ist in Stein gemeißelt, und vieles ist sehr wohl abwendbar.

Stattdessen möchte ich auf den dahinterliegenden Mechanismus eingehen. Was geschieht da eigentlich, warum ist es möglich, zu „sehen“, was auf mich/uns zukommt? Und wieviel ist davon zu halten?

Vorhersagen, die den Einzelnen betreffen, haben drei Komponenten:

1. Das Energiefeld des Fragenden

Das, was du jetzt bist, denkst, fühlst und erlebst, ist ein Ausdruck deines derzeitigen Energiefeldes. Materie ist immer in Form gebrachte Energie (wie die Glühbirne, die die Stromenergie sichtbar macht). Dieses Energiefeld ändert sich ständig, da nichts still steht, auch wenn es uns manchmal so vorkommt. Wir sind permanent in einem Austausch mit inneren und äußeren Einflüssen und verändern Gedanken, Gefühle, Erwartungen, Erkenntnisse, Absichten. In jedem Moment bist du ein anderer Mensch, das heißt strahlst aus einem veränderten Feld und ziehst somit automatisch die dazu passende Schwingung an.

2. Die Fähigkeit des „Mediums"

Ein Medium ist und bleibt ein Mensch. Auch er hat ein Erfahrungsfeld und legt seinen Fokus auf bestimmte Dinge, die er wahrnimmt und andere nicht. Abhängig von der Person des Fragenden wird das Medium spüren, wo der dringendste Punkt liegt und wird die meisten Informationen zu diesem Thema bekommen. Tieferliegendes Potential kann so komplett überlagert sein und wird nicht erkannt. Je nachdem, worauf das Medium seinen Fokus legt, entsteht hier der Kanal zum Fragenden und liefert die Interpretation des Anliegens. Was allerdings manchmal auch dazu führt, dass der Hellseher nur das sieht und sagt, was dem Fragenden eh schon klar ist. Was neues kommt da nicht. (Und jeder gute Freund, der es ehrlich meint, hätte genau das gleiche gesagt.)

3. Die Übersetzung

Womit wir zur Übersetzung kommen. Ist das Medium nicht völlig neutral, sowohl seinen eigenen Erfahrungen gegenüber (die Tendenz zu „also ich finde es richtig, SO darauf zu reagieren) als auch der persönlichen Geschichte des Fragenden („wo kommt der denn her?)“, wird die Vorhersage immer persönlich gefärbt sein. Zum einen in dem Rat, einer Situation so oder so zu begegnen, als auch sie gemäß seinem eigenen Gedankengebäude zu interpretieren.

Die Energie, die das Medium wahrnimmt, muss durch Sprache interpretiert werden und das ist manchmal schlichtweg unmöglich oder eben sehr schwierig. Wie beschreibt man den Duft von Heu? Es wird eine Beschreibung bleiben und ist somit begrenzt und nicht für jeden nachfühlbar. Das, was reinkommt an Information, sollte im besten Falle so wiedergegeben werden, dass der Fragende etwas damit anfangen kann. Sucht das Medium also nach seinen eigenen Worten, können sich Übersetzungsfehler einschleichen.
Und deswegen sind die Aussagen eines Mediums NIE 100 % exakt. KÖNNEN sie gar nicht.

Die größte Schwierigkeit, genaue Vorhersagen zu machen, liegt allerdings in der Natur der Sache:

Alles was JETZT ist, ist JETZT. Alles was sein wird, sind Varianten. Sie sind das, was man als Zeitlinien bezeichnet. Möglichkeiten von Entwicklungen aufgrund momentan verfügbarer Komponenten.
Was also gelesen werden kann, ist die Übersetzung der momentanen Energie und ihres folgerichtigen Entwicklungspotentials.
Und hier ist es entscheidend, wie weit eine Manifestation schon in der Materie Fuß gefasst hat. Fahre ich mit 60 km/h auf eine 90 Grad-Kurve zu, hängt meine Entfernung stark davon ab, ob es mich über die Böschung wirft oder nicht, weil ich noch abbremsen kann. Richtig wäre also zu sagen, mit einer Wahrscheinlichkeit von x Prozent wird sich das daraus entwickeln.

In dem Moment, in dem ich erfahre, worauf ich zusteuere, verändere ich allerdings die momentane Realität. Weiß ich nichts von der Kurve, halte ich die 60 km/h und schwupps …. Sehe ich das Warnschild, bin ich vorbereitet und kann (muss aber nicht) abbremsen. Gefällt mir das, was mich erwartet? Dann setze ich wahrscheinlich noch mehr Energie hinein, um es zu verwirklichen. Gefällt es mir nicht, kann ich gegensteuern oder aufgeben und verzweifeln, weil ich mich dazu entschließe, meinem Schicksal gegenüber machtlos zu sein.

Im ersten Fall tritt das ein, was ich in meinem Zeitlinien-Artikel beschrieben habe. Ich treffe die bewusste Entscheidung, eine andere Variante zu wählen und in diesen Energiestrom hineinzugehen. Ich integriere den Bauplan einer anderen Ebene und verlasse den bisher gegenwärtigen.

Im zweiten Fall verharre ich in der Opfermentalität und lasse geschehen.

Bei welcher Entscheidung auch immer spielen ab sofort neue Komponenten mit hinein und beeinflussen die weitere Entwicklung, also die „Zukunft“ und das jeweilige Potential. Der Ausgangspunkt, also der Zeitpunkt und die damals vorherrschende Frequenz ist somit nicht mehr dieselbe und kann auch nicht das hervorbringen, was zu diesem Zeitpunkt gelesen und/oder interpretiert wurde.

Wie steht es nun aber mit den kollektiven Prophezeiungen?

Hier würde ich zwischen zwei Quellen unterscheiden:

1. Alte Schriften, die sich auf große universelle Zyklen berufen

Universelle Zyklen sind Abläufe, die die Zeitqualität beschreiben und kosmische Zusammentreffen beschreiben. Sie beziehen sich nicht auf einzelne Menschen, Länder oder Ereignisse, sondern auf die kosmische Ordnung, unter der kollektive Entwicklungen abzulesen sind. Sie können mit einem Kalender verglichen werden, bei dem man weiß, dass in den Wintermonaten mit Kälte zu rechnen ist und ab dem 21. März das Ereignis des Frühlings beginnt. Was nicht heißt, dass am 21. März schlagartig die Tulpen aus dem Boden schießen. Um diesen Zeitrahmen herum, früher oder später, zeigt sich die Kraft der Natur darin, neue Blüten zu treiben.

Universelle Zyklen können beispielsweise mehrere tausend Jahre dauern. Hier ist der Zeitrahmen viel größer und es lässt sich wohl kaum vorhersagen, dass ein bestimmtes Ereignis innerhalb einer festgelegten Spanne von sagen wir 2 Wochen stattfinden wird. Insofern war die Vorhersage des „Events“ auf Ende März absolut gewagt oder hoffnungsvoll blauäugig.

Wer sich näher mit diesen alten Quellen befassen möchte, dem empfehle ich unbedingt David Wilcock. Er geht die Sache aus einer sehr nüchternen wissenschaftlichen Perspektive an, die einfach die vorhandenen Fakten zusammensetzt und zu erstaunlichen Übereinstimmungen oder bahnbrechenden Erkenntnissen kommt.

2. Einzelne Seher wie Nostradamus, Alois Irlmaier oder Baba Wanga

Nostradamische Prophezeiungen haben vor allem eins: einen sehr kryptischen Wortsalat. Die Schwierigkeit liegt darin, undeutliche Dinge einem Ereignis zuzuschreiben, das noch nicht stattgefunden hat. Erst wenn es eingetreten ist – oder etwas, das man dafür halten möchte - weiß man, was mit dieser geheimnisvollen Umschreibung gemeint sein sollte. Oder glaubt es zu wissen. Könnte ... Sollte ... Machen wir irgendwie passend. Denn der Wunsch, diese Prophezeiungen zu verstehen, lässt den Verstand nach Ereignissen oder Entwicklungen suchen, die schon bekannt oder absehbar sind, um sie dann in die entsprechenden Passagen hineinzuquetschen.

Etwas, das noch nicht eingetreten ist, aber begrifflich anscheinend Sinn macht, wird in eine Form geschoben, die für den Geist noch am ehesten verständlich ist. Bestes Beispiel ist die Ankündigung der drei Tage Finsternis. Was heißt das? Stromausfall, Sonnenverdunkelung, apokalyptische Reiterscharen, die den Himmel verdunkeln? Oder doch nur geistige Verwirrung, weil ein Ereignis eintritt, das noch nie dagewesen ist, und niemandem auch nur einen Hauch von verständlich sein wird? Es bleibt spekulativ. Aber vor allem auch hat es den Gänsehautfaktor für alle, die einen krassen Wandel befürchten, ersehnen oder als unausweichlich betrachten.

Seher und Propheten dieser Art konnten sich definitiv in einen Energiestrom einklinken, der die Entwicklungen der Zukunft beeinflussen kann. Womit wir wieder zu den multiversellen Varianten kommen. Abhänging vom geschichtlichen Kontext herrschte ein bestimmtes Gedankengebäude - vorrangig „Wir werden alle sterben, das Gericht Gottes steht schon hinter der nächsten Ecke.“ Keine gute Ausgangsbasis für ungebremsten Optimismus.

Machen wir es kurz. Seit Erschaffung der Welt gab es oppositionelle Kräfte, die daran interessiert waren, die Menschheit in den Abgrund zu treiben und Zeitlinien zu erschaffen, die jedem den Schauer des Entsetzens über den Rücken jagten. Was, wenn diese Seher genau auf diese Zeitlinien Zugriff hatten - aus welchen Ursachen auch immer – und gesehen haben, was gesehen werden sollte? Gruselgeschichten am Feuer hatten schon immer eine besondere Faszination und Nachrichten dieser Art ließen sich so natürlich leichter aufrecht erhalten und weiter verbreiten als die Aussage: „Das wird gut, ihr macht das klasse! Seid nett zueinander und lasst euch von niemanden einen Bären aufbinden!“

Und so geht der Plan auf. Miese Nachrichten, Angst vor dem Kommenden, sehr viel Emotionen und Erwartungen in das Besagte, und schon bastelt die kollektive Menschheit an der Verwirklichung eines schlechten Witzes der kosmischen Opposition.
Du bist nicht hier um zu lernen, sondern um dich zu erinnern. Daran, dass DU der (Mit)Schöpfer bist. Mit deinen Gedanken, Handlungen, Gefühlen, Worten. Und dass die Zukunft nicht in den Händen irgendeines anderen liegt, sondern genau in DIR.
Mach was draus.

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Frequenzen als Grundlage jeder Realität

 Alles schwingt. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jeder Wunsch oder Wille ist begleitet von Schwingungen unterschiedlichster Frequenz und wirkt entsprechend seiner Kraft und seinem Inhalt.

Was heißt das für uns und woran merken wir das?

Wer es wissenschaftlich mag, kann sich bei Wikipedia einen Überblick verschaffen, der den Laien allerdings gleich in die Flucht schlagen wird. Um es kurz zu machen: Elektromagnetische Wellen – und die sind messbar – schwingen in einem bestimmten Rhythmus, und der wird in Hertz ausgedrückt. Bestimmte Erscheinungen haben einen bestimmten Frequenzbereich. Das heißt, Licht- und Tonsignale finden in einem festgelegten Rahmen statt. Was wir wahrnehmen, lässt sich einfacher einteilen:
  1. Sehe/höre/merke ich – gibt es also (Licht, Musik, Vibrationen)
  2. Sehe/höre/merke ich nicht, weiß aber, dass es das gibt (Röntgenstrahlen, Hundepfeife, Mikrowelle)
  3. Ich merk nix – gibt’s auch nicht.
Setzen wir mal am letzten Punkt an. Wer hätte vor 100 Jahren gedacht, dass wir mit jedem auf der ganzen Welt durch einen Apparat ohne Schnur reden oder unser Mittagessen in einen Kasten stellen und ohne fühlbare Hitze garen können? Und doch glauben wir immer noch, dass viele Dinge einfach unmöglich sein müssten.

Für viele inzwischen ist es allerdings eine Tatsache geworden, dass man Schwingungen nicht nur messen kann, sondern dass sie auch wirken. Zum Beispiel in Form von verschiedenen Frequenzen in Musik. Die entsprechende Schwingung tritt in Resonanz mit unseren Zellen und beeinflusst deren Eigenschwingung, so dass eine eventuelle Disharmonie ausbalanciert werden kann. Konsequent angewandt kann hier durchaus nicht nur eine Harmonisierung sondern auch eine Heilung stattfinden.

Hier ist eine Übersicht über die verschiedenen Frequenzen und ihre Wirkung. Auf youtube findet Ihr dazu zahlreiche Videos


  • 174 Hz - reduziert physischen und energetischen Schmerz, verschafft deinen Organen ein Gefühl der Sicherheit und Liebe und ermutigt sie, ihr Bestes zu tun
  • 285 Hz - bringt das Gewebe in seine natürliche Form zurück, beeinflusst Energiefelder, indem sie ihnen eine Botschaft sendet, beschädigte Organe wiederherzustellen
  • 396 Hz - Verwandelt Kummer in Freude, befreit von Schuld und Angst, da es den Abwehrmechanismus senkt, erreicht versteckte Blockaden, unbewusste negative Glaubensmuster und Ideen, die dich zur gegenwärtigen Situation führten
  • 417 Hz - Stellt Situationen in den Ursprung zurück und erleichtert Veränderung, reinigt traumatische Erfahrungen und klärt zerstörerische Einflüsse vergangener Ereignisse
  • 528 Hz - bringt die DNA in ihren ursprünglichen Zustand zurück, Transformation, steigende Lebensenergie, Klarheit des Geistes, wache oder aktivierte Kreativität, sehr hoher Standard inneren Friedens
  • 639 Hz - kann dazu verwendet werden, die Zellen dazu zu bringen, mit ihrer Umgebung zu kommunizieren, erhöht Kommunikation, Verständnis, Toleranz und Liebe
  • 741 Hz - Problemlösung, Ausdruck, Lösungen, reinigt die Zellen von Giften und verschiedenen Arten elektromagnetischer Ausstrahlung
  • 852 Hz - Erweckt Intuition, Rückkehr zur spirituellen Ordnung, öffnet für die Kommunikation mit dem all-verbindenden Geist
  • 936 Hz - weckt jedes System in seinen originalen, perfekten Zustand
  • Schwingung beeinflusst nicht nur die Stimmung und den Gesundheitszustand, sondern auch die Materie

Eine Schale Wasser oder Sand auf einer Platte, die mit Tönen in Vibration versetzt wird, verändert seine Formen. Und je höher die Frequenz, je komplexer die dabei entstehenden Formen.


Das lässt die Geschichte von der durch Trompeten zu Fall gebrachten Mauer von Jericho in einem ganz anderen Licht erscheinen! Gab es hier eine Technologie mit Schallwellen? Und was meint der Satz „Am Anfang war das Wort (= Schwingung!).“? Und woher wussten die Erbauer der alten Kathedralen das alles?



Wenn wir unsere Emotionen betrachten kommen wir auch zu dem Ergebnis, dass sie nichts anderes als Schwingung sind:

Emotionen erzeugen elektrische Felder. In gewisser Weise, könnte man sagen, Spannungszustände. Sie erzeugen – Bewegung. Ein gefühlloser Mensch wäre völlig statisch. Diese elektrischen Felder strahlen und sind ein wichtiger Bestandteil eurer Interaktion mit eurer Umgebung, und nicht zuletzt auch mit eurem Körper, der in gewisser Weise ja auch zur Umgebung eurer Seele gezählt werden kann, denn er ist nicht eure Seele. Die von euch erzeugte Strahlung beeinflusst die Umwelt, was in Form einer Gegenreaktion gesehen werden kann. Und so entstehen Situationen in eurem Leben. Emotion – elektrisches Feld – Strahlung – Interaktion mit den elektrischen Feldern eurer Umgebung. (aus Marlies Winkler – „Helios & Saint Germain / Jenseits von 2012“)

Und das hat jeder schon einmal gemerkt, wenn er einen Raum betreten hat und sofort wusste, dass hier „dicke Luft“ ist. Wir nehmen die Emotionen der Anderen auf und reagieren auf sie. Mit Rückzug, Verwirrung oder Gegenangriff. Sobald uns dies bewusst wird, beginnen wir zu unterscheiden, wo die Ursache mancher Verstimmungen ist.

Je feinfühliger du wirst, und das passiert automatisch, sobald du die Existenz einer Realität anerkennst, desto mehr befähigt es dich dazu, innere Zustände von äußeren Einflüssen zu trennen und entsprechend auf sie zu reagieren – zum Beispiel durch Abgrenzung, wenn es im Außen einfach zu viel wird. Rückzug ist die Voraussetzung, dich wieder auf deine eigene Energie einzustimmen und sie immer konsequenter aufrecht zu erhalten. Wenn du dann wo bist und dir plötzlich störende Gedanken oder sonst ein Unwohlsein auf emotionaler Ebene auftritt, kannst du es klar als ein äußeres Energiefeld erkennen und nicht so schnell in dein eigenes hereinfließen zu lassen.

Die Materie besteht vor allem aus - Luft

Wenn wir uns nun weiter unseren Körper anschauen, müssen wir unsere Sicht der Welt ebenfalls verändern. Auf das Kleinste reduziert besteht er aus einer Ansammlung von unzähligen Atomen. Ein Atom ist ein Universum im Miniformat. In der Mitte der Kern (Sonne), um den herum Elektronen und Protonen (Planeten) kreisen. Dazwischen ist quasi Luft. So kompakt sind wir also nicht! Wir sind ein Haufen von schwingenden Teilchen, die durch die Anziehung ihre Position behalten, damit wir nicht auseinander fallen. Und je nachdem, auf welche Frequenz wir eingestellt sind, ob als Mensch, Fledermaus oder Hund, nehmen wir die Schwingungen um uns herum wahr oder eben nicht. Soweit das wissenschaftlich schon festgestellt wurde, akzeptiert unser Verstand das auch.

Aber was ist mit den Schwingungen, die wir noch nicht gemessen haben? Oder die, die nicht jeder wahrnehmen kann? Was ist mit den Menschen, die eine gesteigerte Fähigkeit zur Empathie haben, so wie Deanna Troi aus Star Trek– The Next Generation? Die fühlen, was die eigentliche Intention des Gegenübers ist, auch wenn der so tut, als wäre er kooperativ…?

Nur, weil ich etwas noch nicht (wahrnehmen) kann, heißt es nicht, dass es der Andere ebenfalls nicht könnte. In dem Moment, in dem wir akzeptieren und für möglich halten, dass es andere Wahrnehmungsebenen gibt, öffnen wir uns. Wir erleben die Welt nicht mehr aus unserer Gewohnheit heraus in den bekannten Strukturen, sondern nähern uns Stück für Stück neuen Welten.

Und dann stellen wir fest, dass es nicht nur die eine gibt. Dass unsere Dimension nicht die einzige ist und wir tatsächlich multidimensional leben.

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Die Bedeutung unseres Zeiterlebens – inclusive Timeline shifting


Wenn es darum geht, Zeit zu verstehen bzw. unser Verständnis von Zeit zu verändern, fährt das Gehirn erst einmal Karussell. Wie soll es auch möglich sein, etwas völlig anderes als real anzunehmen, das man noch nicht einmal ansatzweise als Kostprobe erfahren hat? Wie kann ein Fisch verstehen, dass es möglich ist, auf dem Land zu atmen und sich fortzubewegen? Gut, es wird Ausnahmen einiger Spezies geben, ich will darauf jetzt nicht herumreiten, aber du weißt, was ich meine. Meine Nase ist mitten im Gesicht, das war sie schon immer und auf dem Hinterkopf hat sie nichts zu suchen, das geht einfach nicht.

Um den Bogen wieder zur Zeit zu schlagen, muss ich als erstes einfach mal annehmen, dass sie als eine lineare Erfahrung schlichtweg ein System ist, das nur in der 3D-Welt existiert. Also, alles, was außerhalb des jetzigen Momentes ist, scheint nicht mehr oder noch nicht zu existieren. Ist real irgendwie ungreifbar. Findet im Kopf statt. Stattdessen erleben wir eine Aneinanderreihung verschiedener Ereignisse, die sich aus dem voraus gegangen entwickelt haben. Alles andere macht uns keinen Sinn. Wenn 1. dann 2. und dann 3. Und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Und deshalb ist es uns logisch, dass Lernen, Wachstum oder Entwicklung ein Prozess ist, der ebenfalls nur von hier über da nach dort hin entstehen kann. Es erscheint einfach nicht möglich, es von einem Moment auf den nächsten zu erreichen. Wir erleben es als eins nach dem anderen.

Vom höheren Standpunkt aus gesehen funktioniert es allerdings nicht auf diese Art.
Je höher die Dimensionen, also die höher schwingenden Ebenen, desto mehr verschwindet diese lineare Erfahrung und wird zu einer multidimensionalen Ebene.
Alles, was du sein kannst, zu was du fähig bist, existiert bereits in dir. Es geht also darum, statt in etwas hineinzuwachsen, das du noch nicht bist, es vielmehr zuzulassen und alle Aspekte deiner Persönlichkeit zu integrieren. Somit kann es nicht linear sein – ich war dort, gehe diesen Weg und komme zu diesem Ziel – sondern multidimensional: Wie ein Schachbrett beinhaltet dein Wesen alle Quadrate, aber du erfährst in diesem Moment zum Beispiel nur Feld A1 oder C5. Indem du dein Bewusstsein erweiterst, weil du weißt, dass alle anderen Quadrate im „gleichen Augenblick“ - oder besser gesagt in anderen Dimensionen/Zeitlinien - bereits existieren, veränderst du deine Perspektive auf das Wissen, dass diese anderen Quadrate bereits in dir vorhanden sind.

Die Wahrnehmung auf einem Zeitstrahl erlaubt uns nur das bewusste Beobachten eines Prozesses.

Das ist eine Sache der Perspektive. Objekte kann ich von rechts, links, oben usw. betrachten und sehe sie teilweise als etwas komplett verändertes.

Zeit ist keine lineare Erfahrung, sondern eine Sache der Frequenz.

Wenn ich auf einem anderen Level als üblicherweise schwinge, werde ich plötzlich mehr Informationen darüber erhalten, was bereits auf meinem sogenannten inneren Schachbrett vorhanden ist. Verschiedene Quadrate sind verschiedene Erfahrungen in deinem Leben. Sowohl das gegenwärtige Leben als auch die vergangenen und zukünftigen.

Wie kann ich mir dann eine Zeitlinie vorstellen?


Eine Zeitlinie ist ein Entwurf einer möglichen Entwicklung von Bewusstwerdung in Abhängigkeit äußerer Einflüsse. Wie ein Schriftsteller verschiedene Varianten seiner Geschichte entwerfen kann, sind im Feld der universellen Kreation verschiedene Varianten dieses Bewusstwerdungsprozesses enthalten. Welche davon wähle ich?

Meistens definieren wir uns über die Erfahrungen, die wir im Laufe unserer Vergangenheit gemacht haben. Wir sind so und so auf Grund von dem und dem. Und sobald wir unsere Gegenwart und unsere Zukunft verändern wollen, arbeiten wir mit dem, was bisher geschehen ist und versuchen das auf den Kopf zu stellen. Das allerdings ist nur eine Korrektur der momentan gültigen Zeitlinie und nicht das Wechseln in eine andere!

Wenn du dir sagst „Ich verdiene es, geliebt zu werden!“ hältst du das Bild von dir aufrecht, das sagt „Ich werde nicht geliebt.“. Als nächstes versuchst du nun, Gründe dafür zu finden, welche Eigenschaften an dir denn liebevoll sind. Solange du diese Gründe als Entschuldigung dafür benutzt, dich weiterhin selbst zu bemitleiden, hältst du die alte Zeitlinie jedoch am Leben.

Erkennst du aber, dass es eine andere Version von dir in einem parallelen Universum gibt, die „zeitgleich“ - multidimensional - ebenso real existiert, und du dich dafür entscheidest, dein Bewusstsein auf dieses parallele Universum, diese andere Dimension auszurichten, dann kannst du dich tatsächlich auf diese andere Ebene energetisch einstellen und die bisherige Version deines Selbst wird in der neuen Zeitlinie nicht mehr existieren können.
Wenn du deine Zeitlinie also ändern möchtest, wirst du dir bewusst über alle anderen Möglichkeiten und Erfahrungen, um dein inneres Sein zu entfalten.
Sich darüber bewusst zu sein, dass es andere Möglichkeiten gibt und zu WISSEN, dass es möglich ist, auf eine andere Ebene umzuschalten, ist der erste Schritt dazu, den Prozess der Zeitlinien-Änderung zu beginnen. Du veränderst deine Schwingung in eine andere Version deines Selbst und erlaubst es anderen Dingen, zu dir durchzudringen. Und du veränderst damit nicht nur dein Jetzt und deine Zukunft, sondern auch deine Vergangenheit, weil du jetzt eine andere Version deines Selbst bist, das zu einem anderen Punkt deiner Perspektive deines Jetzt und Hier gekommen ist.

Es geht einfach darum, seinen Geist für neue Erfahrungen zu öffnen, wegzukommen von einem einzig gültigen System, das in Jahren verinnerlicht wurde. Etwas für möglich zu halten ist der erste Schritt, das bisher laufende Programm zu verändern. Alle Erfindungen basierten darauf, nicht mit dem vorhandenen zu arbeiten, sondern neue Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und einfach auszuprobieren. Erfinde dich selbst also neu, schau, welche Varianten von dir im Äther herumschwimmen und welche davon verlockender sind als die abgelutschte Schreibtischvariante, die du schon seit Jahren nicht mehr sehen kannst.

Für mich ist es immer am wirksamsten, vor einer Veränderung eine Intention zu setzen. Ich will … Oder besser gesagt: Ich WERDE … Wenn ich auf dem Sofa sitze und Hunger habe, setze ich die Intention, in die Küche zu gehen. Andersrum hat es bisher noch nicht funktioniert. Also: Möglichkeiten erkennen – auswählen – Intention setzen – Veränderung realisieren.

Ist doch ganz einfach, oder?

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